Tage Ethischer Orientierung - gemeinsam von Kirche und Schule

TEO, da muss noch ein „h“ hinein, könnte man denken, wenn man meint, dass TEO etwas mit Theologie zu tun hat. Aber „Tage Ethischer Orientierung“ sind vor allem Lebenshilfe für junge Menschen und ein Projekt der beiden Kirchen unseres Bundeslandes. Jungen Leuten soll der Wert ihres Lebens vor Augen geführt werden.

TEO – das sind Tage ethischer Orientierung, die helfen, das Leben als ein gefährdetes und endliches, ein einmaliges und zwiespältiges zu entdecken. Und TEO bietet an, Verwurzelung und Halt zu finden. Schulen sind wichtige Lernorte. Sie können zwar fundiertes Wissen vermitteln, aber Vorstellungen vom Wert des Lebens, von dem Halt, den Christen in ihrem Glauben finden, können sie kaum vermitteln

Was macht TEO aus?

Schulklassen fahren mit ihren Lehrern und einem kirchlichen Mitarbeiter zu einem TEO-Durchgang. Dort werden sie in kleinen Gruppen mit einem Team zusammengebracht, schulart- und klassenübergreifend. So sitzen dann Förderschüler mit Gymnasiasten um einen Tisch und erzählen davon, wie sie Konflikte bewältigen. Da sitzt der Berufsschüler mit der Realschülerin und tauscht sich über Werte aus, die für das Leben wichtig sind. Es gibt Bild- und Tonmeditationen, die zur inneren Ruhe führen, es wird Fußball oder Volleyball gespielt. Und am Ende kann man hören: „So hätte ich mir die Leute von der Kirche gar nicht vorgestellt.“ Und wenn dann noch die Lehrerin sagt: „Ihr von der Kirche seid gut im Umgang mit den Jugendlichen und man dabei spürt, dass sie selbst über die wesentlichen Fragen des Lebens neu nachgedacht hat, dann glaube ich, wir einen guten Weg gefunden haben, die Zukunft unserer Jugend zu gestalten. (Peter Nieber)


Tage Ethischer Orientierung

Schulergänzende Bildungs- und Erziehungsarbeit der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit dem Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur.

Der Veranstaltungskalender hat sich bei TEO in den vergangenen Jahren erweitert. Das Ziel ist es, von der KITA bis zum Abitur mit jungen Menschen in identitätsstiftende Beziehungen zu treten: durch den besonderen Ansatz kooperativen Lernens am sog. dritten Ort, durch beziehungsreiches Arbeiten, durch geregelte Kooperationen zwischen den Systemen Kirche und Schule, durch sorgfältig vorbereitete überregionale Veranstaltungen, die durch Fortführung in vielen lokalen Kooperationen weiter vertieft werden können und sollen.

TEO als exemplarisches Praxisfeld kirchlich- schulischer Kooperation ist zuerst für Kinder und Jugendliche eingerichtet worden. Ihnen gilt die gemeinsame Sorge, die Bildungs- und Erziehungsverantwortung beider Institutionen; sie dürfen ethische Werte entdecken durch offene Begegnung und freie Zeiträume, ihnen darf das Leben gelingen, so dass sie nicht nur durchs, sondern ins Leben kommen (dass Leben ins Leben kommt).

Die Einrichtung dieses Praxisfeldes in MV hat Unterstützung erfahren durch Kooperationsverträge, ermutigende Voten des Landesjugendhilfeausschusses und durch die Stellungnahme der Bundesregierung zum 12. Kinder- und Jugendbericht: „Insgesamt müssen sich Betreuung, Erziehung und Bildung an den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder orientieren und nicht an den Grenzen der Institutionen.“
Damit dies gelingt, braucht es auch im Jahr 2007 das Zusammenspiel aller an diesem Prozess Beteiligten.
Auf dich kommt es an!

Kontakt:
Amt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs
Bischofsstraße 4, 19055 Schwerin
Tel.: 0 38 35 – 59 03 80
Fax: 0385 – 5 57 41 95
e-Mail:

Amt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Pommerschen Evangelischen Kirche
Karl-Marx-Platz 15, 17489 Greifswald
Tel.: 0 38 34 – 89 63 115
Fax: 0 38 34 – 89 63 117
e-Mail:

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